In eigener Sache - Retouren zukünftig kostenpflichtig

In eigener Sache - Retouren zukünftig kostenpflichtig


Berliner Online-Handelsagentur setzt Zeichen: HAUPTSTADTKOFFER will „Retouren-Apokalypse“ eindämmen – Appell an alle Online-Händler

Seit Anfang 2019 haben wir, die Berliner Online-Handelsagentur Sagenta mit unserem beliebten Label HAUPTSTADTKOFFER den kostenlosen Retourservice eingestellt. Kunden erhalten zwar die Ware ohne Versandgebühren, sollten sie aber das gewählte Produkt nicht behalten wollen, müssen sie für die Retourkosten selbst aufkommen.
Wir reagieren damit auf die ständig wachsende Flut an Retouren, die nicht nur ein beträchtliches Ausmaß erreicht, sondern inzwischen für alle Online-Händler und die Gesellschaft zu massiven Problemen geführt haben. Mit dieser Maßnahme möchten wir der „Retouren-Apokalypse“ entgegentreten.

Sebastian Hartmann, Geschäftsführer: „Wir müssen ein Zeichen setzen, um Kunden verstärkt wieder zu überzeugten und überlegten Käufen zu bewegen. Über unser umfangreiches Informationsangebot auf der Webseite und im Shop, in dem alle Produkte aktuell und ausführlich in Wort und Bild vorgestellt werden, kann sich jeder Interessent und Käufer vorab informieren und gezielt seinen Wunsch in Auftrag geben. Leider müssen wir feststellen, dass es zu bequem geworden ist, per Mausklick zu bestellen und dann einfach kostenlos alles wieder zurückzuschicken. Dieser Service wird von vielen als Einladung und Freifahrtschein verstanden, einfach mal zu bestellen, schließlich lässt sich ja alles problemlos – und gratis – zurückschicken. Hartmann weiter: „Es ist auch eine Frage von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, wenn man sieht, dass ein Großteil der Online-Händler aus Kostengründen die Retouren einfach vernichtet, da sie nicht mehr in den Verkauf zurückgenommen werden können. Hinzu kommt, dass diese Paket-Flut an Retouren auch massiven Einfluss auf den Verkehr in unseren Innenstädten und damit auch die Umwelt und Luftqualität hat“ Wir wollen mit dieser Maßnahme ein Zeichen setzen. Sebastian Hartmann: „Wir würden es begrüßen, wenn alle Online-Händler diesem Schritt folgen und einheitlich verfahren. Es ist zum Wohl der Menschen und unserer Umwelt“.