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Gepäck im Flugzeug vergessen? So bekommst du es wieder!

Es kommt immer wieder vor, dass Passagiere nach der Landung Gepäck oder persönliche Gegenstände im Flugzeug vergessen. Doch es gibt Möglichkeiten, sein Eigentum wiederzubekommen.

So bekommen Passagiere vergessenes Gepäck zurück

Bemerkt man nach dem Aussteigen, dass man im Flugzeug etwas vergessen hat, sollte man möglichst noch am Flughafen etwas unternehmen. Lufthansa-Passagiere haben die Möglichkeit, den vermissten Gegenstand bei der Gepäckermittlung oder an einem Schalter der Airline registrieren zu lassen. „Anhand Ihrer detaillierten Beschreibung werden wir versuchen, diesen Gegenstand so schnell wie möglich durch intensive Suche ausfindig zu machen“, sagt Lufthansa-Sprecherin Kraft. Sobald die Suche erfolgreich sei, werde man den Passagier kontaktieren, um die Rückgabe mit ihm abzustimmen.
Finden Mitarbeiter zurückgelassene Gegenstände an Bord, werden auch diese in einem Formular erfasst, wie die Sprecherin weiter erklärt. Im Anschluss kommen die Fundsachen in eines der Lufthansa-Fundbüros an den Flughäfen Frankfurt und München oder zu einer der Lufthansa-Gepäckermittlungsstellen. „Dort können Sie vom rechtmäßigen Besitzer abgeholt werden“, sagt die Sprecherin.
Bei Condor sollten sich Passagiere im Fall eines Gepäckverlustes an den Lost & Found-Schalter am Ankunftsflughafen wenden, erklärt Airline-Sprecherin Magdalena Hauser. Dort würden mit einem Formular alle Details rund um den zurückgelassenen Gegenstand abgefragt. „Sobald ein vergessener, persönlicher Gegenstand identifiziert worden ist und einer Verlustmeldung oder einem Besitzer zugeordnet werden kann, übersendet Condor den Gegenstand an die jeweilige Person bzw. händigt diese direkt vor Ort aus.“
Bei Easyjet werden alle an Bord gefundenen Gegenstände laut Webseite zunächst an das Gepäckservice-Team am Ankunftsflughafen übergegeben und nach 24 Stunden dann dem Fundbüro des Flughafens übergeben. Die irische Billigairline Ryanair verweist auf eine Liste mit Fundbüros in den jeweiligen Flughäfen, an die man sich im Falle von im Flugzeug verlorenen Dingen wenden solle. Auch bei anderen Airlines findet man Informationen zum jeweiligen Procedere zumeist online.

Was passiert mit Gepäck, das niemand abholt?

Fundsachen, die nach zwei Monaten Aufbewahrung nicht vermittelt werden können und verwertbar sind, müssen in Deutschland öffentlich versteigert werden. Das Auktionshaus Clesle führt zum Beispiel im Auftrag von Lufthansa, Eurowings und Condor die öffentliche Versteigerung von Koffern und weiteren Fundsachen durch. „Bei Condor finden Versteigerungen im Schnitt einmal pro Jahr statt“, sagt Airline-Sprecherin Hauser. „Die Einnahmen werden an die Condor-Initiative ConTribute gespendet, in der Condor ihr soziales Engagement bündelt und beispielsweise Waisenhäuser an Zielorten unterstützt.“

 

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