Handgepäck-Chaos 2026: Neue Ryanair Underseat-Maße & strenge Kontrollen – 80 Euro drohen!

Wer 2026 in den Urlaub fliegt, sollte vor dem Abflug das Maßband zücken. Billigflieger wie Ryanair und Eurowings verschärfen ihre Kontrollen drastisch. Ein kleiner Überstand an den Rollen oder ein zu prall gefüllter Rucksack wird jetzt teurer denn je. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei den Handgepäck Bestimmungen 2026 achten müssen.
Der Albtraum jedes Reisenden beginnt meist kurz vor dem Boarding: Das Bodenpersonal bittet Sie, Ihren Koffer in das berüchtigte Metallgestell zu drücken – den sogenannten „Sizer“. Passt er nicht hinein, wird die Kreditkarte gezückt. Was früher oft kulant gehandhabt wurde, ist im Reisejahr 2026 zur strikten Regel geworden. Die Airlines kämpfen um jeden Zentimeter Stauraum und nutzen Übergepäck als lukrative Einnahmequelle.

Die neuen Härten: Warum 3 Zentimeter entscheiden

Besonders Passagiere, die mit dem günstigsten Basistarif reisen, tappen oft in die Kostenfalle. Airlines haben ihre Handgepäck Bestimmungen 2026 zwar auf dem Papier oft nicht grundlegend geändert, doch die Durchsetzung der Regeln ist so streng wie nie zuvor.
Der Grund ist simpel: Pünktlichkeit und Profit. Überfüllte Overhead-Bins (Gepäckfächer) führen zu Verspätungen beim Boarding. Um dies zu verhindern – und gleichzeitig Zusatzeinnahmen zu generieren – schauen Mitarbeiter am Gate jetzt ganz genau hin. Ein Koffer, der statt der erlaubten 55 cm Höhe plötzlich 58 cm misst (weil der Griff hervorsteht), gilt als Übergepäck.

Das Zollstock-Duell: Die exakten Maße

Die größte Verwirrung herrscht oft bei der Frage: Was darf eigentlich mit an Bord? Hierbei muss strikt zwischen dem „kleinen Handgepäck“ (für unter den Vordersitz) und dem „großen Handgepäck“ (für das Gepäckfach oben) unterschieden werden.
Hier sind die kritischen Grenzwerte, die Sie kennen müssen, um ein Bußgeld zu vermeiden:

  • Das große Handgepäck (oft kostenpflichtig): Der Standard bei vielen Airlines liegt bei . Doch Vorsicht: Manche Billigflieger akzeptieren in der Tiefe nur 20 cm. Wer hier nicht genau nachmisst, hat das Nachsehen.
  • Das kleine Handgepäck (Underseat): Hier wird es besonders knifflig. Während einige Airlines erlauben, sind andere (wie Ryanair) in der Formgebung sehr spezifisch.

Ein Rucksack, der locker gepackt die Maße einhält, aber prall gefüllt auf 25 cm Tiefe anschwillt, passt nicht mehr in die Prüfvorrichtung. Das Ergebnis: Er muss in den Frachtraum – gegen eine saftige Gebühr.

Passende Koffer-Lösungen von Hauptstadtkoffer

Damit Sie am Gate nicht ins Schwitzen kommen, haben wir die passende Modelle für sie herausgesucht, die speziell für diese strengen Maße konzipiert sind:

  1. Für die strenge 20-cm-Regel (Ryanair Priority, Vueling etc.) Viele Hartschalenkoffer sind standardmäßig 23 cm tief – das ist für Ryanair oft zu viel.
    Empfehlung: Das Modell Spree oderSuitline(auf die genaue Tiefe achten!). Besonders der Hauptstadtkoffer Spree in der Cabin Size Version (55 x 35 x 20cm) ist hier der Retter in der Not. Mit exakt 20 cm Tiefe gleitet er auch in die strengsten Sizer von Ryanair oder Condor, ohne dass Sie quetschen müssen.
  2. Der „Underseat“-König (Das kostenlose kleine Handgepäck) Für das kleine Gepäckstück, das zwingend unter den Vordersitz muss (40 x 20 x 30cm), eignet sich Hartschale kaum.
    Empfehlung: Der BLNBAG M6 und M7. Diese Rucksäcke sind mit den Maßen (40 x 20 x 25cm) quasi maßgeschneidert für die „Small Bag“-Vorgaben von Ryanair und Wizz Air. Da sie weich sind, lassen sie sich im Fußraum gut verstauen und nutzen den Platz maximal aus, ohne Sperrgepäck-Gebühren auszulösen.
  3. Der Allrounder (Lufthansa, Eurowings) Wo etwas mehr Platz erlaubt ist (55 x 40 x 23cm), sollten Sie keinen Zentimeter verschenken.
    Empfehlung: Der Hauptstadtkoffer Mitte“ (55 x 40 x 23cm). Dieses Modell reizt die kulanteren Maße von Airlines wie Eurowings oder Lufthansa komplett aus. Dank der robusten Hartschale bleibt Ihr Gepäck geschützt, und Sie verschenken keinen wertvollen Stauraum.

Teures Erwachen am Gate

Die Zeiten, in denen man mit einem Lächeln durchgewunken wurde, sind vorbei. Wer am Gate erwischt wird, zahlt die Höchstsätze. Bei Airlines wie Ryanair oder Eurowings können diese Gebühren je nach Strecke und Buchungsklasse variieren, erreichen aber schnell schwindelerregende Höhen.
Wird Ihr Gepäckstück als zu groß abgelehnt, müssen Sie es als Check-in-Gepäck aufgeben. Da dies am Gate (Last Minute) geschieht, werden oft zwischen 46 Euro und bis zu 80 Euro fällig. Das ist nicht selten mehr, als das eigentliche Flugticket gekostet hat.

Profi-Tipps: So schützen Sie sich vor der Abzocke

Damit der Start in den Urlaub entspannt bleibt, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Koffer abmessen – inklusive Rollen und Griffen: Verlassen Sie sich nicht auf die Herstellerangaben Ihres Koffers. Messen Sie zu Hause selbst nach. Die Airlines zählen jeden Millimeter, der übersteht.
  2. Priority buchen: Wenn Sie wissen, dass Sie viel dabeihaben, buchen Sie das große Handgepäck direkt online dazu. Das kostet meist nur einen Bruchteil der Gebühr, die am Gate verlangt wird.


Fazit: Die Handgepäck Bestimmungen 2026 erfordern Disziplin und das richtige Equipment. Mit einem passenden Koffer wie dem „Spree“ oder dem „BLNBAG“ sparen Sie sich den Ärger und das Geld für den ersten Cocktail am Strand. 

Für weitere Infos rund um Handgepäckbestimmungen: Gepäckguide/Ryanair

FAQ – Handgepäck Bestimmungen 2026

Das kostenlose kleine Handgepäck bei Ryanair darf maximal 40 x 20 x 30 cm groß sein. Es muss zwingend unter den Vordersitz passen. Ist die Tasche größer, wird am Gate eine Gebühr fällig.

Wenn Ihr Koffer nicht in den „Sizer“ (Prüfgestell) passt, müssen Sie ihn am Gate als Check-in-Gepäck aufgeben. Das kostet je nach Airline und Strecke zwischen 46 Euro und bis zu 80 Euro.

Viele Standard-Trolleys sind 23 cm tief. Ryanair erlaubt im Priority-Tarif jedoch oft nur 20 cm Tiefe (55 x 40 x 20 cm). Diese 3 cm Überstand können dazu führen, dass der Koffer abgelehnt wird.

Wir empfehlen Modelle mit exakt 20 cm Tiefe, wie den Hauptstadtkoffer „Spree“ (55 x 35 x 20 cm). Standard-Hartschalenkoffer mit 23 cm Tiefe passen oft nicht in den strengen Ryanair-Sizer.

Eurowings ist beim großen Handgepäck etwas kulanter (55 x 40 x 23 cm). Das kleine Handgepäck (Underseat) darf hier bis zu 40 x 30 x 25 cm groß sein.

Das ist riskant, da sie sich nicht „passend machen“ lassen. Besser geeignet sind weiche Rucksäcke wie der BLNBAG (40 x 25 x 20 cm), der den Platz unter dem Vordersitz flexibel ausnutzt.

Messen Sie zu Hause unbedingt nach (inklusive Rollen und Griff!), buchen Sie bei viel Gepäck „Priority“ direkt online dazu und nutzen Sie passgenaues Gepäck von Herstellern wie Hauptstadtkoffer.